Therapiemöglichkeiten / Patientenbeispiele

 

1. Frühbehandlung

 

Die Frühbehandlung erfolgt teilweise schon im Milchgebiss oder im frühen Wechselgebiss

(6.-7. Lebensjahr). Sie dient dazu späteren schweren Zahnstellungsanomalien vorzubeugen.

Behandlungsbedürftig in diesem Alter sind der „Kreuzbiss“, der „Offene Biss“ und der „Untere Frontzahnvorbiss“ (Progenie). Aber auch bei schlechten Gewohnheiten wie dem Daumenlutschen kann mit kleinen Verhaltenshinweisen geholfen werden.

Patient, 7,5 Jahre, vor und nach der Überstellung des frontalen Kreuzbisses mit Hilfe einer Oberkieferplatte (herausnehmbares Behandlungsgerät).

2. Behandlung in der 2. Phase des Wechselgebisses

 

In dieser Phase des Zahnwechsels liegt der günstigste Behandlungszeitpunkt.

Es kann sowohl mit herausnehmbaren, als auch mit festsitzenden Behandlungsgeräten eine Therapie erfolgen. Herausnehmbare Geräte werden vorwiegend zur Therapie einfacher Zahnfehlstellungen und zum Angleichen von Ober- und Unterkiefer während des Wachstums genutzt. Festsitzende Behandlungsgeräte sind für umfangreiche und schwierige Zahnbewegungen gut geeignet.

Oftmals ist auch eine Kombination beider Behandlungsmethoden notwendig.

Patientin, 13 Jahre, vor und nach der Behandlung der Unterkieferrücklage mit Hilfe eines bimaxillären Gerätes (herausnehmbares Behandlungsgerät).

Patient, 12,2 Jahre, vor und nach Behandlung der Lückenenge Zahn 23 mittels Multibracketapparatur.

3. Behandlung im bleibenden Gebiss

 

In dieser Phase erfolgt die Behandlung meist mit festsitzenden Behandlungsgeräten.

Patient, 11 Jahre, vor und nach der Behandlung mit einer Multibracketapparatur unter Extraktion von vier Prämolaren (kleine Backenzähne).

Patient vor und nach der Behandlung der progenen Verzahnung mittels einer Multibracketapparatur.

Patientin, 12,9 Jahre, vor und nach der Behandlung der Transposition des Eckzahnes mittels einer

Multibracketapparatur.

4. Erwachsenenbehandlung

 

Die heutige moderne Kieferorthopädie erlaubt uns eine  Behandlung bis ins hohe Alter. Dabei ist zu unterscheiden, ob eine rein kieferorthopädische Korrektur der Zahnstellung oder eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirugische Korrektur erforderlich ist. Auch eine präprothetische Korrektur (z.B. zum Aufrichten gekippter Backenzähne mit anschließender Brückenversorgung) ist möglich.

Patientin, 20,9 Jahre, vor und nach der Behandlung einer Progenie durch die operative Korrektur der Kieferstellung und eine Multibracketapparatur.

 

Patient, 41,8 Jahre, vor und nach der Behandlung des Platzmangels durch die Gegenextraktion eines Prämolaren mittels Multibracketapparatur.

5. Moderne computerunterstützte Therapie mittels Alignern (Invisalign)

 

Die transparente Alternative: durchsichtige fast unsichtbare herausnehmbare Schienen für die Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen.

Mit Hilfe eines Computerprogramms wird das gewünschte Behandlungsziel dreidimensional definiert und in einzelne Behandlungsphasen eingeteilt.

Für jede dieser Phasen werden individuelle durchsichtige Aligner hergestellt, die durch Druckpunkte die gewünschte Bewegung erzielen.

 

 

 

6. Zusatzleistungen

 

Antischnarchgeräte, Sportschutz für Sportarten wie Skaten, Basketball, Selbstverteidigung

 

 

7. Interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

Im Rahmen der kieferorthopädischen Therapie ist es in vielen Fällen notwendig, Spezialisten aus anderen Fachgebieten miteinzubeziehen.

Bei Patienten mit funktionellen Störungen (Zungenfehlfunktion, inkompetenter Mundschluss o.ä.) arbeiten wir eng mit den ortsansässigen Logopäden und Osteopathen zusammen.

Bei besonderen Zahnanomalien wie einem Kreuzbiss oder einer Progenie ist ebenfalls ein Osteopath ein wertvoller Therapiebegleiter.

Bei kombiniert kieferorthopädisch - chirurgische Behandlung und bei Patienten mit Kiefergelenksproblemen wird zusätzlich eine physiotherapeutische Behandlung verordnet.

 

 

Hier finden Sie eine Liste der Therapeuten:

Interdisziplinäre Zusammenarbeit.pdf

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