Wichtige Fragen beantworten

 

In welchem Alter sollte mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?

 

Der günstigste Behandlungsbeginn liegt zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr.

 

 

 

Gibt es Ausnahmen?

 

Ja -  bei einem Kreuzbiss, einer ausgeprägten

Stufe (mehr als 8 mm) und einem sehr groß

ausgebildeten Unterkiefer ist ein früherer

Behandlungsbeginn von Vorteil.

 

 

 

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

 

Im Durchschnitt dauert eine kieferorthopädische Behandlung 3 Jahre. Das Ergebnis muss bis zum Durchbruch aller Zähne kontrolliert werden. Am Ende der Behandlung kann auch eine Prognose zum Bestand der Weisheitszähne gegeben werden.

 

 

 

Ist eine herausnehmbare oder eine feste Zahnspange notwendig?

 

Das ist von der Schwere der Fehlstellung abhängig. Herausnehmbare Zahnspangen werden vorwiegend zur Kieferregulierung während der Wachstumsperiode eingesetzt. Die reine Zahnbewegung oder auch der Lückenschluss bei einer Zahnentfernung erfolgt mit einer festen Zahnspange. Ein besser oder schlechter gibt es nicht. Jede Zahnspange erfüllt andere Aufgaben.

Welche Hinweise muss ich bei einer festen Zahnspange beachten?

 

Eine Eingewöhnungszeit ist erforderlich. In den ersten Tagen kann eine

Überempfindlichkeit an den Zähnen und an der Mundschleimhaut auftreten.

 

Wichtig ist die richtige Zahnpflege. Dazu werden dem Patienten nach dem Einsetzen

der festen Spange Verhaltenshinweise mitgegeben. Anhand eines Videos wird die

Reinigung mit Zahnspange genau erläutert.

 

Nach Entfernung der festen Zahnspange ist eine Stabilisierungszeit (ca. 1 Jahr)

unbedingt erforderlich. Diese erfolgt mit einer herausnehmbaren Zahnspange

und/oder mittels eines geklebten Retainers.

Warum müssen in einigen Fällen Zähne entfernt werden?

 

Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung sollte immer die Zahnerhaltung sein. In einigen Fällen, wie extremer Platzmangel oder Gegenextraktion bei Nichtanlagen, ist eine Zahnentfernung unerlässlich.

 

 

 

Welche Kosten kommen auf mich zu?

 

Bis zum 18. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse 80% der Behandlungskosten (siehe KIG-Einstufung).

Der Patient hat zunächst einen Eigenanteil von 20% zu leisten. Bei erfolgreichem Abschluss der Behandlung

erfolgt die Rückerstattung dieses Eigenanteils.

 

Die Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse umfasst nicht das gesamte Spektrum der

modernen Kieferorthopädie, das auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft beruht.

 

Wenn die Zahn- und Kieferfehlstellungen Ihres Kindes nicht innerhalb der Vorgaben der Krankenkasse

liegen, sprechen wir mit Ihnen darüber. Sie entscheiden dann selbst, in welchem Rahmen Sie Ihr Kind

behandeln lassen wollen und wissen vor Behandlungsbeginn, was Sie dafür bezahlen.

 

 

 

 

Weiterführende Links

 

 

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Ihre Ansprechpartnerin in der Praxis ist Frau Diana Erbstößer (Rezeption).

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